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Vereinslokal gesucht

Wir suchen ein Vereinslokal zur Miete, es soll ein gemütlicher Ort sein in dem wir unsere Vereinstreffen abhalten, aber auch Vorträge, Lesungen, etc. veranstalten können. WC, Waschgelegenheit evt. eine kleine Küche wären günstig. Nähere Infos zu den beiden Kulturvereinen können sie gerne im Internet nachlesen: Soli.Cafe: https://soli.cafe/ Mosaik: https://www.mosaikzeitschrift.at/

Falls sie einen leerstehenden Raum zu vermieten haben, wenden Sie sich bitten an: Soli.Cafe (Mailformular unten, Telefon: 0677/62576589)

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Veranstaltungen

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Vergangenes

10.05.2019 | 18:00 Uhr

ORT: Volksheim Garten, Elisabethstrasse 11

Wir freuen uns sehr, dass Corey wieder nach Salzburg kommt. Zu diesem Anlass veranstalten wir eine seiner berühmten Singing Lectures mit ihm.

In Search of One Big Union: Folksongs and the U.S. Labor Movement

A Singing Lecture by Corey Dolgon Folksinger and Sociologist

Corey Dolgon, a Ph.D in American Culture and Sociology Professor has been performing “singing lectures” for almost two decades. Focusing on the role that folksongs play in the U.S. labor movement, Corey’s words and music bring both history and theory to life. He is a long-time labor activist and community organizer and has used folk songs to build solidarity on the line and engage students in the classroom. This singing lecture covers labor history from a multicultural perspective and examines the function of folk songs in workers’ lives, labor, and organizing. The lecture can be tailored for specific needs and time periods, but generally runs about an hour to an hour and a half depending on format. Corey is very adept at gaining audience participation and provides an object lesson in how the collective acts of singing can enhance the feelings of solidarity and create new possibilities for collective identities.

Here’s what students, faculty and labor folk have to say about Corey’s performances:

Simply said, faculty and students at UCF were blown away by this unique method and message. Professor Dolgon’s ability to weave stories through song was powerful and thought provoking. Unlike any academic lecture I have experienced, I was eager to hear the next story and was disappointed when it was over. My students agreed that it was by far the most interesting colloquium they have ever attended. –Scott Carter, Sociology Dept. University of Central Florida

“Corey’s work weaves together a coherent and accessible narrative about labor struggles with a tour de force of labor songs that move an audience with workers’ own articulate descriptions of their conditions and inspiring visions of movements to improve those conditions.” –Chris Dale, Professor of Sociology, New England College

“Corey's music added tremendous spirit to our National Labor Assembly. Hearing and singing labor songs gave our nurses a sense of community with others in the union movement and helped build energy at our meetings. I encourage other unions to add Corey's talents and expertise to their agendas.” –Cheryl Johnson, President, United American Nurses, AFL-CIO

“Well grounded in academic literature and the multicultural American songbook. Imagine an event that attracts from every campus demographic: international students, faculty, staff, undergraduates, emeriti faculty, and community activists, and has them all standing together enthusiastically singing songs about solidarity. We have never had an event like this! I have already had requests to bring Professor Dolgon back!” –Melinda Jo Messineo, Sociology Dept. Chair, Ball State University

Corey Dolgon’s “singing lecture” is a hit. Those who attended–from union retirees to active union member to academics and management were entertained and enlightened. A good time and good learning. –John Ralston, Asst. Director, University of Louisville Labor-Mgt Center

Corey’s wonderful voice, abundant energy, and great knowledge about folksongs, the labor movement, and other social movements were entertaining, very informative, and inspiring. He made a major impact on WPUNJ, performing in front of almost 300 students and faculty. –Kathleen Odell Korgen, Sociology Professor, William Patterson University

Mit freundlicher Unterstützung der ÖH Fakultätsvertretung Kultur- und Gesellschaftswissenschaft

 

01.05.2019 | 11:00 Uhr

START: 11:00 Uhr beim Salzburger Hauptbahnhof (Vorplatz)

GEGEN WOHNUNGSNOT, KLIMAKRISE & SOZIALKÜRZUNGEN – 1. MAI DEMO IN SALZBURG

Wohnen wird in Salzburg immer teurer. Während die Menschen nirgends so viel von ihrem Einkommen für Wohnen bezahlen müssen wie in Salzburg, tut die Stadtregierung zu wenig und profitieren Immobilienfirmen und Investoren. Gleichzeitig greift die Bundesregierung die Interessen aller Arbeitenden massiv an: der 12-Stunden-Tag, die Zerschlagung der Krankenkassen, die Abschaffung der Notstandshilfe und die Kürzung der Mindestsicherung sind unsoziale Maßnahmen auf Kosten vieler, während einige wenige Unternehmen und Vermögende davon profitieren.

Mit Rassismus, der Aushöhlung der Grundrechten und demokratiefeindlichen Angriffen auf Medien, Rechtsstaat und Mitbestimmung versucht die Bundesregierung ihre Politik auf Kosten der Mehrheit durchzuboxen.

Gleichzeitig droht die Klimakrise unsere Lebensgrundlagen zu zerstören. Der herrschenden Politik stellt die Profite der kapitalistischen Unternehmen über die Zukunft der Menschheit. Auch in Salzburg weigert sich die Politik, die Weichen hin zu einer sozialen, umweltverträglichen Zukunft zu stellen.

WIR WISSEN: ES GEHT AUCH ANDERS!

Eine solidarische Gesellschaft ist möglich, in der niemand mehr Angst haben muss, sich das Wohnen nicht mehr leisten zu können oder ab brutalen Arbeitsmarkt zurückgelassen zu werden. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Bedürfnisse der Menschen zählen und nicht die Profitinteressen des Kapitals.

Wie bei jeder Verbesserung, die in der Geschichte erkämpft wurde, braucht es dafür viele Menschen, die sich dafür einsetzen, auch am 1. Mai!

Wir laden alle Salzburgerinnen und Salzburger am 1. Mai, den Tag der Arbeit, zur gemeinsamen Demonstration ein – für leistbares Wohnen, den Schutz unserer ökologischen Lebensgrundlagen und für eine solidarische Gesellschaft frei von Angst und Ausbeutung!

START: 11:00 Uhr beim Hauptbahnhof (Vorplatz) ROUTE: Hauptbahnhof Vorplatz – Elisabethstraße – Saint-Julian-Straße – Lehener Brücke – Strubergasse – Rudolf-Biebl-Straße – Neue Mitte Lehen FEST: ab 13:00 Fest im Garten des Volkshauses, Elisabethstraße 11!

ZUR DEMONSTRATION RUFEN AUF: Arbeiterkammer Salzburg Alewitischer Kulturverein Aktion Kritischer SchülerInnen Salzburg ARGE Wehrdienstverweigerung Aufbruch für eine ökosozialistische Alternative Bleiberechtsgruppe Salzburg Bürgerliste/DIE GRÜNEN AUGE Chor d'accord CHP-Salzburg Die Linke Salzburg Fridays for Future Gewerkschaftlicher Linksblock Grüne Jugend GRAS Infoladen Salzburg Internationaler ArbeiterInnenverein Junge Linke JUSOS KPÖ PLUS Salzburg KPÖ ÖH Salzburg Plattform Menschenrechte SLP Soli.Café Solidarisches Salzburg Solidaritätskomitee Mexiko Salzburg Talk Together terminitus.org VSStÖ Salzburg

 

26.04.2019 | 19:00 Uhr

jopa jotakin präsentiert am letzten abend im soli.cafe keine kochrezepte. wörter und sätze werden zerhackt, zerschnipselt und frittiert, dass die buchstabensuppe nur so spritzt und die sprachpanier uns um die ohren staubt. dies ist keine kochschow.

zum essen wird es trotzdem etwas geben. zum trinken sowieso.

Foto: Andrea Knabl

Ausserdem lädt der allseits bekannte Quizmaster R. zum denkfreudigen Engagement.

Danach beehrt uns eine Abordung des Sterefreezed Soundsystems mit musikalischen Leckerbissen.

Feiert mit uns die letzten Stunden und erwerbt beim Flohmarkt das eine oder andere Ding, das wir nicht mitnehmen können.

 

24.04.2019 | 20:00 Uhr

Im Rahmen dieses Abends werden verschiedene (Salzburger) (Kurz-)filme zur Wehrmachtsausstellung gezeigt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Mythos „Saubere“ Wehrmacht? Verbrechen – Verdrängung – Aufarbeitung

Vor knapp zwanzig Jahren diskutierte ganz Salzburg über ein Thema: Die sogenannte Wehrmachtsausstellung gastierte in der Stadt. Erstmals wurden mit dieser Ausstellung Verbrechen der Wehrmacht in der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem im Krieg gegen die Sowjetunion, öffentlich thematisiert. Die Wanderausstellung hatte seit der Erstpräsentation bereits in anderen Städten in Deutschland und Österreich für Polarisierung gesorgt. Vor allem überlebende Kriegsteilnehmer fühlten sich von der Ausstellung kollektiv angegriffen. In Salzburg spitze sich die Situation besonders zu, da der damalige Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger zugleich in seiner Rolle als Landespolitiker und als Historiker an der Universität Salzburg führend Position gegen die Ausstellung ergriff. Schausberger war aber bei weitem nicht alleine: PolitkerInnen von ÖVP und FPÖ, Mitglieder des Kameradschaftsbunds, Offiziere des Bundesheers und auch Teile der Medien (allen voran die Kronenzeitung) machten gemeinsam gegen die Ausstellung mobil.

Nicht zuletzt deshalb wurde die Ausstellung in Salzburg von mehr Menschen besucht als in irgendeiner anderen österreichischen Stadt. Menschen unterschiedlicher Generationen setzten sich in diesem Rahmen (teilweise zum ersten Mal überhaupt) mit den Verbrechen der eigenen Wehrmacht und damit oftmals auch der eigenen düsteren Familiengeschichte auseinander.

Mit der Veranstaltungsreihe „Saubere“ Wehrmacht? Verbrechen – Verdrängung – Aufarbeitung möchten wir die Fragen, die mit der Wehrmachtsausstellung öffentlich im größeren Rahmen diskutiert wurden, 20 Jahre später noch einmal aufgreifen und analysieren, ob und wie sich der Blick auf die Wehrmacht seit dem entwickelt hat.

Termin: 24.4., 20:00 Uhr Ort: Soli.Cafe Eintritt frei!

 

19.04.2019 | 19:00 Uhr

Nach den Russischen Revolutionen 1917 zerfiel im Herbst 1918 auch die österreichisch-ungarische Monarchie. Würde sich die „österreichische Revolution“ auf eine parlamentarische Demokratie beschränken? Die Ausrufung der Ungarischen und der Bairischen Räterepublik im Frühjahr 1919 beschleunigte die Entwicklung noch einmal. Hunderttausende Arbeiter_innen und Soldaten organisierten sich in Räten - sowohl als Akt sozialer Notwehr, aber auch im Sinne der Idee einer dauerhaften antikapitalistischen Gesellschaftsformation, einer konkreten Utopie.

So greifbar nahe war eine antikapitalistische und libertäre Emanzipation noch nie, weltweit, in Europa und auch hierzulande.Wäre in jenen ereignisreichen Monaten der Nachkriegszeit eine andere Entwicklung der Gesellschaft, ein anderer Gang der Geschichte, möglich gewesen? Lassen sich Verbindungen zu aktuellen sozialen Bewegungen oder auch vergangenen und zukünftigen Aufständen finden?.

Anna Leder, Mario Memoli, Andreas Pavlic (Hg): Die Rätebewegung in Österreich. Von sozialer Notwehr zur konkreten Utopie. Mandelbaum Verlag.

 

17.04.2019 | 18:00 Uhr

lets get together and scratch!! __

Schon zum vierten mal treffen wir uns im Soli-Cafe für eine gediegene Scratcherei im ungezwungenen Rahmen.

2 turntables und 2 mixer und ein Numark PT01 Scratch sind am start, je nach Anmeldungen werden wir aufstocken.

Nadeln und Platten bitte selber mitnehmen

 

05.04.2019 | 20:00 Uhr

Der Gedichtband ‚In Frauenkleidung‘ verfolgt den Lebensweg intersexueller Sportlerinnen zu Beginn der 30er-Jahre. In Kombination von nüchterner, intensiver Sprache mit historischen Fotografien und Zeitungsausschnitten entsteht eine Detektivgeschichte der besonderen Art. In den präzise dargestellten Figuren und ihre sehr unterschiedlichen Biografien treten – durch den Blick aus der historischen Distanz geschärft – auch unsere eigenen widersprüchlichen Geschlechterrollen hervor.

„Der ungarische Schriftsteller Zoltán Lesi hat der intersexuellen Hochspringerin Dora Ratjen ein literarisches Denkmal gesetzt. In der edition mosaik legt der in Wien lebende Autor ein kleines, aber gehaltvolles Buch über das tragische Schicksal der Transgender-Athletin vor.“ – Günter Kaindlstorfer, Ö1 Leporello

Zoltán präsentiert sein Buch erstmals in Salzburg. In der begleitenden Collage wird das außergewöhnliche Buchdesign erfahrbar.

Fr, 5. April, 20:00 Soli.Café Eintritt frei.

Zum Buch: https://issuu.com/mosaikzeitschrift/docs/in_frauenklaiedung_lo_res_single_pa

 

04.04.2019 | 19:00 Uhr

Was ist die EU? Friedensmacht oder ein Europa der Banken und Konzerne?

Die Linke in Europa ist in ihrer Beurteilung der EU gespalten: Ist sie ein Friedensprojekt gegen nationalen Chauvinismus oder ein Europa der Banken und Konzerne?

Letzteres Urteil klingt komisch, weil sich in der EU keine Banken und Konzerne zusammengetan haben, sondern Nationalstaaten. Sie haben sich jeweils einen nationalen Vorteil von dem Bündnis versprochen und betrachten die EU dementsprechend immer noch als Mittel für den nationalen Erfolg. Das lief nie ohne Streit ab und die bereits eingerissenen Verflechtungen der Länder miteinander, die mit der Entwicklung der EG/EU, voranschreiten, sind dabei immer als wechselseitiges Druckmittel eingesetzt worden. Das provozierte weiter Gegenwehr und der anhaltende Streit drohte das Gesamtprojekt zu schwächen. So standen die Länder immer wieder vor der Alternative: a) An die EU mehr Kompetenzen abtreten und die Gemeinschaft gegen die vielen nationalen Einzelinteressen zu stärken. Oder aber b) die vielen nationalen Einzelinteressen mehr zu berücksichtigen und dafür das Projekt rückabzuwickeln. Letzteres bedeutet dann: Auf die Stärke, die die Gemeinschaft der eigenen nationalen Position in der Welt gibt, muss ein Stück weit verzichtet werden. Diese Art und Weise, wie sich das Bündnis weiterentwickelt hat, soll anhand von Beispielen erklärt werden. Fraglich ist aber auch eine weitere linke Einschätzung, nach der die EU den Frieden in Europa und in der Welt befördere. Immerhin heizt ja gerade der Widerspruch, dass Staaten die EU für ihren nationalen Erfolg benutzen wollen und dafür andere nationale Interessen in der EU klein halten, den Nationalismus an. Und wenn beispielsweise die Grünen in Deutschland zur Europawahl antreten: „Wir wollen Europas Rolle in der Welt stärken und die EU wieder handlungsfähiger machen.“; ist das Großmachtsphantasie? Dass ein Europa von souveränen Vaterländern (FPÖ, AfD etc.) keine vernünftige Sache ist, ergibt sich aus der Erklärung und Kritik an der EU: die immerhin ein Bündnis von Staaten ist, dass die nationale Größe der jeweiligen Länder in der Welt als ganzen Zweck in sich trägt. Was von der nationalen Sache also überhaupt zu halten ist, wäre allemal zu klären, bevor man sich in die falsche Alternative von mehr Nationalstaat versus mehr EU reindenkt

 
 

27.03.2019 | 18:00 Uhr

lets get together and scratch!! Schon zum dritten mal treffen wir uns im Soli-Cafe für eine gediegene Scratcherei im ungezwungenen Rahmen.

2 turntables und 2 mixer und ein Numark PT01 Scratch sind am start, je nach Anmeldungen werden wir aufstocken. Nadeln und Platten bitte selber mitnehmen

Soli.Cafe pay as you can food & drinks Teilname kostenlos!

 

22.03.2019 | 19:00 Uhr

Soziale Kürzungen, Hetze gegen MigrantInnen sowie die Aufrüstung und Umfärbung des Staatsapparats - Die Leitlinien der schwarz-blauen Regierung sind inzwischen klar zu erkennen. Was planen die beiden Parteien als nächstes? Gibt es Bruchlinien innerhalb der Regierung und ihrer WählerInnen? Welches strategische Projekt haben ÖVP und FPÖ? Und gibt es Ansätze für den Widerstand?

Der Wiener Journalist und Autor Michael Bonvalot ist ein genauer Beobachter der aktuellen Lage und schreibt regelmäßig über die Politik und Pläne von Schwarz-Blau. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Die FPÖ – Partei der Reichen“. Mit ihm wollen wir über die Politik von Schwarz-Blau sprechen – und über all das, was noch kommen könnte.

Mit freundlicher Unterstützung der STV Doktorat KGW Salzburg

 

13.03.2019 | 19:00 Uhr

Wenn man von einem bewaffneten Kampf der Frauen spricht, kommt das vielen Menschen ungewöhnlich vor. Eine bewaffnete und kämpfende Frau ist ein Bild, an das sich die Gesellschaft bis heute noch nicht ganz gewöhnt hat. Doch warum entschließen sich überhaupt Frauen, die in einer konservativen Gesellschaft leben, dazu, sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen? Daran knüpfen weitere Fragen an: Was sind die wichtigsten Ziele dieser Bewegung? Geht es bei dem Kampf nur um die Befreiung der Frau oder auch um die Befreiung des kurdischen Volkes? Frauen leisten nicht nur mit den Waffen Widerstand, deshalb ist es auch wichtig auf die politische und zivilgesellschaftliche Ebene des Kampfes einzugehen. Auf welche Schwierigkeiten die Frauenbewegung stößt und wie sich Frauen in ihr organisieren sind wichtige Punkte, in die man meistens keinen Einblick hat. Auf diese Fragen habe ich Antworten gesucht und als eine kurdische Frau bin ich dabei auch auf neue Aspekte gestoßen.

 

10.03.2019 | 16:00 Uhr

Die Gemeinderatswahl diesen Sonntag, 10. März ist die Chance, dass mit KPÖ PLUS eine verlässliche Stimme für Soziales und für leistbares Wohnen in den Gemeinderat einzieht.

Dafür sind wir wochenlang gelaufen. Im Gegensatz zu den anderen Parteien haben wir keine hunderttausende Euro an Parteienförderung und kein bezahltes Parteipersonal. Wir wollen als soziale, kritische Stimme für leistbares Wohnen in den Gemeinderat einziehen. Es könnte und wird sich hoffentlich ausgehen. Beim letzten Mal haben 50 Stimmen gefehlt. Auch dieses Mal wird es sicher knapp. Wir bleiben jedenfalls dran, verlässlich vor und auch nach der Wahl.

Am Ende der Wahl ist es auch Zeit, einen gemeinsamen Abend zu verbringen, egal wie das Ergebnis aussieht. Wir laden am Sonntag, 10. März, ab 16 Uhr dazu ein, gemeinsam das Wahlergebnis zu verfolgen und Danke zu sagen an die vielen Aktiven und UnterstützerInnen.

Für Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen ist gesorgt. Wir freuen uns auf dein Kommen!

* Sonntag, 10. März, ab 16 Uhr * Soli-Café * Gemütlicher Wahlabend für alle Aktiven, UnterstützerInnen und Interessierten

 

01.03.2019 | 19:00 Uhr

DJ Daichi (Klub77), Feinste Plattenauflegerei: Hits! Hits! Hits! Punk, Ska, New Wave, 80er. Tanzen bis zum Umfallen…

 

27.02.2019 | 18:00 Uhr

lets get together and scratch!!

Nachdem das letzte Mal schon so schön war gibts eine Wiederholung!!

2 turntables und 2 mixer und ein Numark PT01 Scratch sind am start, je nach Anmeldungen werden wir aufstocken.

Nadeln und Platten bitte selber mitnehmen

Soli.Cafe pay as you can food & drinks Teilname kostenlos!

 

26.02.2019 | 19:00 Uhr

Am 26.2. ab 19.00 Uhr findet in der großen Universitätsaula der Paris Lodron Universität in Salzburg eine Benefizveranstaltung für den Rechtsschutz für Geflüchtete und Migrant*innen statt

Programm & Ablauf

  Kurdisches Ensemble: Shoresh Molai, Jwan Murad und Mamo
  Performance von Nina Vasilchenko und Mohammad Sadeghi
  Alaa Dyab liest Der Blinde
  Fritz Egger liest Textperlen (Bescheide des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl, gesammelt von Wolfgang Salm auf fairness-asyl.at)
  Diskussion: "Rechtsstaat oder Willkür? Verfahrensgarantien und Menschenrechte von Flüchtlingen
  Gastauftritt von Josef Hader, Unterstützer unserer Initiative #ZuRechtUnabhängig
  violin & saxophon, Teodora Dilkovska und Peter Fürhapter

Podiumsdiskussion

Dr. Gerhard Mory, Netzwerk AsylanwältInnen Pfarrerin Dr.in Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich Univ. Prof. DDr.in Michaela Strasser Dr. Rupert Wolff, Präsident ÖRAK

Moderation: Barbara Blaha, Unirätin Salzburg

Der Reinerlös kommt dem Projekt "Offene Beratung am Donnerstag - Rechtsschutz für Geflüchtete und Migrant*innen im Aufenthaltsverfahren" des Diakonie Flüchtlingsdienstes im Auftrag der Stadt Salzburg zugute.Der Ticketkauf unterstützt auf diese Weise direkt die Durchsetzung der Rechte von geflüchteten Menschen.

Tickets gibt es bis Freitag im Vorverkauf Oder an der Abendkasse

Dienstag, 26. Februar ab 19.00 Uhr Große Aula der Paris Lodron Universität Kapitelgasse 4/6 | 5020 Salzburg

 

01.02.2019 | 18:00 Uhr

Am Freitag, den 1.2. ist Spieleabend im Solicafe. Nehmts eure FreundInnen und Lieblingsspiele mit. Neben Kakerlakenpoker, Bohnanza und Backgammon gibts gutes Essen, Getränke und gmiadliche Musik!

 

01.02.2019 | 17:00 Uhr

Kleines, aber feines Vernetzungstreffen für alle mit mithelfen können oder einfach nur wissen wollen, was wir für die nächste Donnerstagsdemo in Salzburg planen. Es sind alle herzlich willkommen, jede Idee, jeder Vorschlag ist herzlichst erwünscht und alle sollen sich einbringen können.

Wir werden eine kurze Nachbesprechung der Donnerstagsdemo vom 10.01 machen und dann die Pläne für die nächste Donnerstagsdemo in Salzburg am 14.02 vorstellen und gemeinsam verbessern.

Da am 01.02 doch einige andere Veranstaltungen und Aktionen sind, seid bitte pünktlich ✊🧡

 

25.01.2019 | 19:00 Uhr

Von 28.1. bis 8.2.2019 finden in Salzburg die Arbeiterkammerwahlen statt. Der GLB tritt als linke Kraft an.

Wir leisten Widerstand gegen die rechtsextreme und kapitalistische türkis-blaue Regierung. Mit dieser Politik werden die Machtinteressen der Industriellenvereinigung und der Wirtschaft bedient, die lästigen Arbeitnehmer*innen-Vertretungen werden ausgeschaltet. Das ist eine rein neokapitalistische Politik, in der wir nicht mehr vorkommen. Die Aufgabe der Politik ist aber, für die Interessen der gesamten Gesellschaft da zu sein, nicht für die Interessen des Kapitals.

Am Freitag, den 25.1.2019 stellt sich der Gewerkschaftliche Links Block um 19 Uhr im Solicafe vor. Nach einer kurzen Information über den GLB und seine Anliegen seid Ihr zu einer gemütlichen Gesprächs- und Diskussionsrunde eingeladen. Schaut vorbei!

 

23.01.2019 | 18:00 Uhr

Lets get together and scratch!!

Wo sind die Salzburger Turntablists? Das Soli.cafe stellt uns den Platz für einen gemütlichen Abend zum gemeinsamen Scratchen, Juggeln und Kennenlernen.

2 turntables und 2 mixer und ein Numark PT01 Scratch sind am start, je nach Anmeldungen werden wir aufstocken.

Nadeln und Platten bitte selber mitnehmen

Soli.Cafe pay as you can: food & drinks Teilname kostenlos!

Eine Veranstaltung von „Tropical Bomb“

 

18.01.2019 | 20:00 Uhr

Der Historiker Georg Fingerlos liest über den Ersten Weltkrieg, über einen Aufruhr in Graz, über den Fenstersturz in St. Lorenzen und über die Bahnhofsbesetzung von Judenburg. Die Musikerin Corinna Denk sorgt für hervorragende Musik und das Soli.Cafe für sehr gute Drinks! / Eintritt frei! Rest Hut! . http://www.bahoebooks.net/start_de.php?action=204&a=32

 

10.01.2019 | 18:00 Uhr

Demo: plakat.pdf

 

26.12.2018 | 18:30 Uhr

Heute zeigen wir wieder mal einen Überraschungsfilm: in Deutsch-kurdischer Sprache. Essen und Getränke gibt es natürlich auch.

 

12.12.2018 | 17:00 Uhr

Es ist wieder Basteltag! #gegenschwarzblau Denn: Am 13. Dezember ist in Salzburg wieder Donnerstag!

★ Schilder basteln, Transpis malen, Protestsprüche klopfen. Nehmt alles mit, was ihr zum Basteln daheim habt. Check Your Altpapiercontainer! Einen Grundstock an Farben und Pinseln besorgen wir.

★ Mittwoch, 12. Dezember, 17 bis etwa 22 Uhr ★ Soli.cafe

#wiederdonnerstag #immerdonnerstag #fixzam

Titelbild by Anja Barfuß

 

07.12.2018 | 20:00 Uhr

Eine Woche im Leben zweier Freunde, von denen der eine einem Job nachgeht, der ihn langweilt, der andere arbeitslos ist. Froh macht sie ihre jeweilige Situation beide nicht. Während der eine verzweifelt versucht, sich vor der Arbeit zu drücken, wünscht sich der andere nichts mehr, als eine solche zu finden. Beides zehrt an den Kräften, und die sollten doch dafür verwendet werden, um zu leben: Musik, Trinken, Beziehungen. Letztere sind auch viel komplizierter, als man sich das immer vorgestellt hat. Im Verlauf einer Woche kann so viel passieren: Die neue Band eines Freundes spielt zum ersten Mal, man lernt eine Frau kennen und verliert sie wieder, und die Firma, bei der man arbeitet, geht den Bach hinunter. Andere haben es nicht viel besser: Auch deren Leben dreht sich um die Jagd nach Jobs und Aufträgen. Einige versuchen zumindest zaghaft, sich gegen diese Zumutungen zu wehren. Und zwischendurch blitzt dann tatsächlich für den gelangweilten Angestellten wie für den verzweifelten Arbeitslosen der eine oder andere Hoffnungsschimmer auf.

Das Buch bei Sisiphus

 

23.11.2018 | 19:00 Uhr

Knapp siebzig junge Lyiker*innen lesen am 23. November 2018 um 19:00 Uhr – gleichzeitig – an 11 Orten in Europa: Vaduz, London, Rotterdam, Frankfurt am Main, Köln, Zürich, Luzern, Wien, Ljubljana, Czernowitz – und in Salzburg!

Niklas L. Niskate, das „Lyrik schreibende Kaninchen“ aus Oberösterreich stellt seinen brandneuen Band aus der edition mosaik, ‚Entwicklung der Knoten‘, zum ersten Mal in Salzburg vor. Ebenfalls 2018 erschien Franziska Füchsls Langedicht ‚rätsel in großer schrift‘: Ähnlich wie Niklas L. Niskate überzeugt auch sie mit intensiven, performativen Präsentationen, die die intensiven Zeilen unmittelbar spürbar werden lassen.

Der Südtiroler Gerd Sulzenbacher ist bekannt für seine Performances, die er auch schon in Salzburg präsentiert hat – für Babelsprech Eurovision Poetry hat er neue Texte im Gepäck. Musikalisch untermalt wird das alles von der großartigen Grenzgängerin Anita Biebl aka SnitaL – ein Abend zur Feier der Vielfalt der jungen, internationalen Lyrik.

Die Lesungen sind Teil der letzten Konferenz von Babelsprech.International, welche vom 21.-24. November 2018 in Vaduz, Liechtenstein stattfinden wird. Unter dem Motto ‚Eurovision Poetry‘ befasst sich die Konferenz mit Lyrik als einer künstlerischen Ausdrucksform für eine neue Generation Europäer*innen. Mit Babelsprech.International (2016-2018) kommt das bislang umfangreichste transnationale Projekt für eine junge deutschsprachige und internationale Lyrikszene zum Abschluss.

Gemeinsam mit dem Vorgänger Babelsprech (2013-2015) hat es über 200 junge Lyriker*innen in 8 Ländern und 40 Städten verbunden. Im Rahmen des Projektes fanden 3 internationale Lyrikbegegnungen, 6 Lyrikkonferenzen und über 30 Lesungen statt.

Mit den abschließenden Lesungen in ganz Europa nehmen die Kurator*innen noch einmal einen Grundgedanken des Projektes auf – die Etablierung Europas als Bezugsraum für junge deutschsprachige und europäische Dichtung. Eine solche europaweit konzertierte Aktion junger Lyrik hat es bisher noch nicht gegeben.

Kuratiert wurde Babelsprech von den Lyriker*innen Max Czollek (Deutschland), Simone Lappert (Schweiz), Robert Prosser (Österreich), Michelle Steinbeck (Schweiz) und Michael Fehr (Schweiz, 2013-2015). Ein Überblick über die geplanten Lesungen und Details zu den Partnern vor Ort findet sich unter www.babelsprech.org

 

23.11.2018 | 17:00 Uhr

Wir werden eine kurze Nachbesprechung der Donnerstagsdemo vom 15.11 machen und dann die Pläne für die nächste Donnerstagsdemo in Salzburg am 13.12. schmieden.

Im Anschluss: Babelsprech Eurovision Poetry - Salzburg

 

21.11.2018 | 18:15 Uhr

Sudaka Kiño macht mit einem sehr passenden spanischen Film weiter: Noviembre, von dem spanischen Regisseur Archero Mañas Dazu gibt es wie immer gutes Essen, interessante Gespräche auf Deutsch und Spanisch und Musik.

Wie immer:

18.15 → Fingerfood, gute Laune und Musik 18.30→Film auf Spanisch mit Deutschen Untertiteln und Diskussion (DE und SP)

Bei uns kannst du trinken, essen und spenden, so viel wie du magst :)

Seguimos en noviembre con una película española muy apropiada para esta época del año: Noviembre, del director español Archero Mañas

Como siempre

18.15 → Pica pica con música 18.30 Proyección de la película y debate en español y alemán

Barra libre de comida, bebida y donaciones :)S

 

14.11.2018 | 19:00 Uhr

In Österreichs Gefängnissen müssen auch Inhaftierte arbeiten, für den Knast, für die eigene Versorgung oder für externe Unternehmen. Von Jolly-Stiften über Mäusefallen, Postwurfsendungen und Bierbänke - vieles aus unserem Alltag ist durch die Hände von Inhaftierten gegangen, die dank gesetzlich geregeltem Arbeitszwang in den Justizanstalten arbeiten müssen. Von Fließbandarbeit bis hin zur Facharbeit sind die unterschiedlichsten Tätigkeiten möglich – einheitlich ist eigentlich nur der extrem niedrige Lohn, die fehlende Möglichkeit in Krankenstand zu gehen oder in die Pensionskasse einzuzahlen.

In dieser Veranstaltung wird der Journalist Christof Mackinger darüber berichtet, wie die Arbeitsbedingungen sind, wie es den Inhaftierten damit geht und wie sie ihre Situation zu verbessern versuchen.

Eine Veranstaltung des Soli.Cafe in Kooperation mit der ÖH STV Doktorat KGW.

 

1. November - Internationaler Tag gegen Faschismus und Antisemitismus

Jedes Jahr erinnern wir am 9. November an die Pogrome im Jahr 1938, die von den nationalsozialistischen Machthabern inszeniert wurden, um zu testen, wie weit sie gehen konnten. Dass es wenig Protest gab, ermutigte sie, die systematischeVerfolgung der bereits entrechteten jüdischen Bevölkerung einzuleiten. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass sich der Nationalsozialismus nicht etablieren hätte können, wenn er nicht von einem Großteil der Bevölkerung geduldet,mitgetragen und sogar bejubelt worden wäre. Dieser Tag ist für uns nicht nur ein Anlass, der Opfer von vor 80 Jahren zu gedenken und zu beteuern, dass wir solche Zustände nie wieder haben wollen, sondern auch, um uns die Situation der Gegenwart vor Augen zu halten. Heute lässt man bewusst Menschen im Mittelmeer ertrinken, während die Retter von Menschenleben kriminalisiert werden. Flüchtlinge werden in Lager eingesperrt und so unmenschlichen Lebensbedingungen ausgesetzt, dass sogar Kinder versuchen, sich das Leben zu nehmen. Die österreichische Regierung ist auch noch stolz darauf, einer der Vorreiter dieser menschenverachtenden Politik zu sein. Auch wenn die Situation heute mit der von damals nicht vergleichbar sein mag, sollten uns die Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Warnung sein. Denn, wie Stefan Zweig es formuliert hat, hat sich auch der Nationalsozialismus nicht von heute auf morgen, sondern vorsichtig und in kleinen Dosen durchgesetzt. Für die Mächtigen mag der Rassismus ein Werkzeug sein, um ihre neoliberale Politik und die Kürzungen von Sozialleistungen für die Schwächsten durchsetzen zu können. Es erklärt aber nicht, warum arbeitende Menschen bereit sind, sich derart beschwindeln und auseinanderdividieren zu lassen. Wir dürfen die Schuld nicht allein bei Neonazis und rechtspopulistischen Parteien suchen. Die tieferliegenden Ursachen wie angestaute Wut und Frustration, die Menschen für faschistische und rassistische Propaganda empfänglich machen, werden in einer Gesellschaftsstruktur, die auf unterschiedlichen Machtverhältnissen aufgebaut ist, nämlich täglich aufs Neue reproduziert. Nun stellt sich die Frage: Was jede und jeder von uns tun? Die Politik der Trennung und Spaltung zeigt uns, dass Freundschaft und Solidarität den Rechten nicht in ihr Konzept passen und von ihnen als Gefahr angesehen werden. Das weist in die Richtung, wo unser Widerstand ansetzen kann: Räume schaffen für Begegnung und solidarische Verbindungen aufbauen, wo immer wir die Möglichkeit dazu haben.

 

02.11.2018 | 17:00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde von LOSITO, die MalerInnen, die bei der LOSITO-Veranstaltung im Dezember 2017 im Soli Café mit eigenen Bildern teilgenommen haben, erhalten nun ihre Bildergrüße aus Senegal & Gambia. Willkommen zu Bilderverteilung und MalereiWerkstatt am 2. November 2018, 17-22 Uhr im Soli Café Bis dann

 

26.10.2018 | 22:00 Uhr

Heute ist zu

 

24.10.2018 | 20:00 Uhr

American activist and political folksinger, Corey Dolgon, will sings songs of solidarity and struggle from the American songbook of social justice.

 

05.10.2018 | 17:00 Uhr

Wir sind wieder da! Schaut vorbei zur Eröffnungssause nach der Sommerpause! Auch im Herbst gilt: Solidarität muss Praxis werden.

Line up:stroodles & Auflegerei

Wie immer feines veganes Soli Essen & leckere Drinks

 

20.09.2018 | 19:00 Uhr

Sound of Solidarity Die Festung Europa feiern – wie sie fällt Party zu Alternativ-Gipfel und Protesten am 20. September mit:

Nikolaj Efendi & his temper; https://www.youtube.com/watch?v=5X9TJFm_lEA Soundmixer Musikgruppe STEREOFREEZED SOUNDSYSTEM

Wir feiern und tanzen für ein solidarisches Miteinander und gegen eine Politik der Ausgrenzung und Ungleichheit!

Motivation: Am 20. September findet ein Gipfeltreffen europäischer Staatschef*innen in Salzburg statt. Die ÖVP-FPÖ-Regierung stellt diesen Gipfel unter die Leitsätze ihrer Politik der „inneren Sicherheit“ und der „Bekämpfung der illegalen Migration“. Im Vordergrund stehen die geplante Abschottung Europas gegenüber unerwünschten Menschen und die Verschärfung von sozialer Kontrolle und Disziplinierung.

Tenor der innenpolitischen Aktivitäten und Vorhaben der konservativen und reaktionären ÖVP-FPÖ-Regierung ist der Rückbau von gesellschaftspolitischen Errungenschaften in den Bereichen Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit und demokratische Teilhabe. Sie setzt alles daran, den Wünschen der Industrie (Streichung des Kumulationsprinzips) und der Finanzwirtschaft (Öffnung wichtiger gesellschaftlicher Bereiche, z.B. ORF, AUVA, etc., für Investition und Profitmaximierung) zu entsprechen.

Damit unterstreicht Österreich zentrale Schwerpunkte der EU, die weitgehend ähnliche Ziele verfolgt. Um die in den letzten Jahren ins Stocken geratene Kapitalverwertung zu befeuern, greift die EU – im Verbund mit den nationalen Regierungen – zu immer unsozialeren Maßnahmen: Sie versucht, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren und zu verlängern, die Konkurrenz unter den lohnabhängigen Menschen zu verschärfen und die Sozialversicherungen so umzubauen, dass sie für Finanzunternehmen als lukratives Anlagefeld dienen. Anstelle eines Ausbaus von sozialen Grundrechten werden Profitinteressen bedient und die ohnehin schon weit fortgeschrittenen Zerstörungen der Umwelt in Europa und auf der ganzen Welt in Kauf genommen.

Wir widersetzen uns dieser Politik und fordern soziale, solidarische und ökologische Initiativen:

Gewährleistung umfassender sozialer und politischer Rechte für die Menschen in Europa und andernorts Sicherung von Frieden und Abrüstung Einrichtung legaler Flucht- und Migrationswege und Förderung der Integration von Schutzsuchenden (u.a. Zugang zu Bildung und Erwerbstätigkeit) existenzsichernde Mindestlöhne und faire, existenzsichernde Transferleistungen (Mindestsicherung, Ausgleichszulagenrente etc.) Arbeitszeitverkürzung (30 Stunden sind genug!) Bekämpfung von (Langzeit- und Alters-)Arbeitslosigkeit offene Zugänge zu Bildung, sozialer, kultureller und demokratischer Teilhabe ökologischer Umbau der Industrie und Ausbau des öffentlichen (Nah-)Verkehrs.

DO, 20.09. Einlass 20:00 Beginn: 20:30 Uhr Jazzit Elisabethstr. 11

 

20.09.2018 | 14:00 Uhr

DEMONSTRATION UND KUNDGEBUNG AM 20. SEPTEMBER IN SALZBURG

* 11:00 Hauptbahnhof Salzburg - Hearing afrique-europe-interact * 14:00 Demonstration „A better future for all“: Demozug ab Hbf * 17:00 Kundgebung und Musik im Volksgarten

EINE BESSERE ZUKUNFT FÜR ALLE!

Am Donnerstag, 20. September treffen sich die 28 EU-Staats- und Regierungschefs in Salzburg, um beim EU-Gipfel über ihre Politik der Umverteilung nach oben, der Abschottung gegenüber Geflüchteten und der Angriffe auf soziale und demokratische Grundrechte zu feilschen.

Da Österreich derzeit die Ratspräsidentschaft der EU inne hat, gibt die Schwarz-Blaue Bundesregierung beim Gipfel den Ton vor. Das letzte halbe Jahr hat gezeigt, wie brutal Kurz und Strache soziale und demokratische Errungenschaften zerschlagen hinwollen: der ausbeuterische 12-Stunden-Arbeitstag, die Aushöhlung der Mindestsicherung, Abschaffung der Notstandshilfe, Demontage der AUVA, Angriffe auf den ORF, Kürzungen bei frauenpolitischen Initiativen und Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen. ÖVP und FPÖ setzen alles daran, die Wünsche der Unternehmen und des Kapitals durchzuboxen. Für die Profitmaximierung werden der Sozialstaat zerstört, der Druck auf Berufstätige gesteigert und die Grundrechte von immer mehr Menschen untergraben.

Damit ist Schwarz-Blau in Europa nicht allein. Kurz und Strache unterstreichen zentrale Schwerpunkte der Politik auf EU-Ebene, wo viele Regierungen und EU-Institutionen ähnliche Ziele verfolgen. Um das Wachstum der Wirtschaft und der Profite zu befeuern, greift die EU zusammen mit den nationalen Regierungen zu immer unsozialeren Maßnahmen: Sie versucht, die Arbeitszeiten zu „flexibilisieren“ und zu verlängern, die Konkurrenz unter den arbeitenden Menschen zu verschärfen und die öffentlichen Sozialversicherungen so umzubauen, dass sie für Finanzunternehmen als lukratives Anlagefeld dienen. Anstelle soziale Grundrechte auszubauen, werden systematisch die Profitinteressen bedient. Der resultierende Rechtsruck, die Zerstörung der Sozialstaaten, die Verelendung von Millionen von Europäer*innen und weltweite Zerstörung von Umwelt und Klima nehmen die Regierenden dafür in Kauf.

Wir sagen NEIN zu dieser Politik und setzen uns beim EU-Gipfel in Salzburg am 20. September für eine soziale, solidarische und ökologische Zukunft für alle ein!

* Soziale und politische Rechte für alle statt Politik für die, die eh schon alles und noch mehr haben! * Frieden und Abrüstung statt Aufrüsten von Polizei und Militär! * Schluss mit der Kriminalisierung von Geflüchteten und Seenotretter*innen - her mit legalen Flucht- und Migrationswegen! * Integration von Schutzsuchenden fördern statt politisches Kleingeld auf den Rücken von Geflüchteten zu schlagen! * Bessere Löhne, Mindestlöhne und soziale Sicherung für alle statt Sozialabbau und Umverteilung nach oben! * Arbeitszeitverkürzung jetzt - 30 Stunden pro Woche sind genug! * Freier Zugang zu Bildung und sozialer, kultureller und demokratische Teilhabe für alle! * Ökologischer Umbau der Industrie und Ausbau des öffentlichen Verkehrs statt Klimakrise und Umweltzerstörung!

Wir laden alle Salzburger*innen ein, an der Demonstration teilzunehmen und für unsere gemeinsamen Interessen einzutreten. Der EU-Gipfel, der in Salzburg über die Bühne geht, betrifft uns alle. Anstatt uns in die Zuschauenrolle drängen zu lassen, nehmen wir uns das Wort und sagen gemeinsam laut und stark: A better future for all!

Wir freuen uns auf eine kreative, lautstarke und gewaltfreie Großdemonstration und anschließende Kundgebung. Bring Bekannte, Freund*innen und Familie mit! Schilder, Transparente, Balloons und andere kreative Protestformen sind herzlich willkommen!

 

19.09.2018 | 18:30 Uhr

WALK OF RESPONSIBILITY (19.09.2018)

Am 19.09.2018 werden 28 Staatschef*innen der EU nach Salzburg zum informellen EU Ratstreffen kommen. Sie wollen am nächsten Tag über weitere soziale Verschärfungen, Eindämmung der illegalen Migration und Hochziehen der EU-Außengrenzen beraten.

Starten werden sie mit einem Staatsbankett im Festspielhaus am 19.09. um ca. 19 Uhr. Wir werden ihnen die Konsequenz ihrer bisherigen Abschottungspolitik (mehr als 30.000 Tote) vor Augen führen und eine Liste der Getöteten mit Name, Datum und Todesursache so nah wie möglich ans Festspielhaus herantragen! Dort werden wir die Liste auslegen und Kerzen für die Ermordeten aufstellen!

Das Veranstaltungsbild zeigt genau diese Namen und Schicksale und entstand am 28.08. in Salzburg bei einer Mobi-Veranstaltung für die Großdemonstration am 20.09.2018.

Treffpunkt: Mittwoch, 19.9.2018, 18.30 Uhr Startpunkt: Tulpenstraße 1, Salzburg Lehen

 

19.09.2018 | 17:00 Uhr

SOLIDARITÄT MIT MIGRANT*INNEN AUF SEE (19.09.2018)

Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, welches 2014 von Aktivist*innen aus Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das selbstorganisierte Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten, soll für eine sichere Rettung sorgen und Menschenrechtsverletzungen wie pushbacks verhindern.

Dabei wird den von Seenot Betroffenen eine zweite Möglichkeit gegeben, ihren Hilferuf an die Seenotrettung zu tragen. Jeder gemeldete Notfall wird dokumentiert und bis zur sicheren Rettung öffentlichkeitswirksam begleitet, gegebenfalls wird weitere Unterstützung mobilisiert. Auf diese Weise wird - soweit wie möglich - auf die jeweiligen Verantwortlichen Druck ausgeübt.

REFERENT*INNEN:

Aktivist*innen des Alarm Phone-Teams München

Wann: Mittwoch, 19.9.2018, 17.00 - 18.30 Wie: Vortrag Wo: Tribühne, Salzburg Lehen, Tulpenstraße 1 IM ANSCHLUSS AB 18:30 „WALK OF RESPONSIBILITY“

Wir werden eine Liste mit fast allen Namen der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge von der Tribühne Lehen möglichst nah ans Festspielhaus tragen … und bringt Kerzen mit! Wir möchten den Verantwortlichen der Abschottungpolitik zeigen, dass das Sterben im Mittelmeer ihre Verantwortung ist.

Treffpunkt: Mittwoch, 19.9.2018, 18.30 Uhr Start der Aktion: Salzburg Lehen, Tulpenstraße 1

 

18.09.2018 | 19:00 Uhr

Mit: Otfried Nassauer, Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit, Berlin Thomas Roithner, Friedensforscher, Privatdozent an der Universität Wien Lucia Hämmerle, Internationaler Versöhnungsbund, Projekt „Rüstungsatlas“, Wien Moderation: Hans Holzinger, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Friedens-und Sicherheitspolitik der Europäischen Union in äußerst ambivalenten Bildern gezeichnet: Auf der einen Seite als mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnetes historisches Friedensprojekt mit deutlich ziviler Schlagseite. Auf der anderen Seite als von hegemonialen und rüstungslobbyistischen Ansprüchen getriebener globaler Player im Kampf um den Titel eines „Rüstungsweltmeisters“. Wohin steuert europäische Friedenspolitik und welche Rolle spielen dabei nationale und transnationale Initiativen für Frieden und Abrüstung?

http://www.friedensbuero.at/europa-zivilmacht-im-kampfanzug/

Eintritt frei

Veranstalter: Friedensbüro Salzburg Mitveranstalter: ÖH Salzburg, Südwind Salzburg, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Internationaler Versöhnungsbund

 

17.09.2018 | 19:00 Uhr

FRAUENRECHTE SIND MENSCHENRECHTE … in einem Europa, das schützt (17.9.2018)

Veranstaltung von Frauen*Volksbegehren & Frauenrat Salzburg

The Vagina Monologues (szenische Lesung) humorvoll, ernst, hintergründig, feministisch – Vaginas erzählen von Schicksalen, von der Suche nach weiblicher Identität, von Liebe und Leidenschaft, von Enttäuschung und Gewalt. Text: Eve Ensler Künstlerische Leitung: Judith Valerie Engel und Gertraud Steinkogler-Wurzinger

Diskussion mit Monika Vana (Abgeordnete des EU-Parlaments) Eine aktuelle Studie der EU zeigt einen deutlichen Backlash. Die Gleichstellung von Frauen und Mädchen wird zunehmend beschränkt. Vor allem Bereiche, wie Bildung, Gesundheit und Gewaltprävention sind betroffen. Zusätzlich wird die Arbeit von Frauenrechtsorganisationen erschwert. Wer leidet konkret unter diesen Einschränkungen? Was sind die Ursachen? Wie kann die Politik dieser Entwicklung entgegensteuern?

Party mit LaLuna vom Kollektiv Tanzbar

Wann: Montag, 17.09.2018, 19.00 bis 22.00 Uhr Wo: TriBühne Lehen, Salzburg, Tulpenstraße 1

 

16.09.2018 | 15:00 Uhr

ENGLISH VERSION BELOW

Wege zur Ernährungssouveränität

Oft wird suggeriert, wir könnten durch die „richtige“ Kaufentscheidung im Supermarkt ein „gutes“ Lebensmittelwirtschaftssystem unterstützen. Doch die Rahmenbedingungen, die Landraub, Konzernmacht und Ausbeutung beinhalten, bleiben dadurch meist völlig unangetastet. Das vorherrschende Ernährungswirtschaftssystem untergräbt zunehmend das Menschenrecht auf Nahrung. Eine echte Alternative ist die Bewegung für Ernährungssouveränität, in der sich Konsument_innen und Produzent_innen zusammenschließen.

Der Fokus des Vortrags liegt auf dem Freihandel und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU. Im Anschluss werden die Grundsätze der Ernährungssouveränität vorgestellt und ihr Lösungszugang auf die genannten Problemfelder. Im letzten Teil wird das Publikum dazu eingeladen, sich zu überlegen, wie sie (gemeinsam) an der Gestaltung einer demokratischen Lebensmittelpolitik mitwirken können.

Referent*nnen: David Steinwender, Arbeitskreis Ernährungssouveränität Graz Sigrun Zwanzger, Welthaus Steiermark

Eintritt frei

ACHTUNG: Diese Veranstaltung findet im Literaturhaus Salzburg statt.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen des Alternativ-Gipfels von Solidarisches Salzburg. Die Veranstaltung wird von System Change, not Climate Change organisiert. https://systemchange-not-climatechange.at

Für eine bessere Zukunft für alle!

Weitere Infos: https://solidarischessalzburg.at/alternativgipfel

Shaping a democratic food policy – the path to food sovereignity (16.9.2018)

Event by “System Change, not Climate Change”

There will be a translation into English for our international guests!

It is often suggested that by making good choices when buying in supermarkets we can support a good food economy. However, this does not touch the general framework, which encompasses land-grabbing, corporate power and exploitation. The predominant food economy increasingly undermines the human right to nutrition. A real alternative is the movement for food sovereignty, in which consumers and producers cooperate.

In our presentation we debate the consequences of free trade and the common agricultural policy of the European union and point out, how food sovereignty here offers possible solutions. In the last part of the event, we would like to invite the audience to think how they can cooperatively participate in the shaping of a democratic food policy.

Speakers:

◾ David Steinwender, work group food sovereignity Graz ◾ Sigrun Zwanzger, Welthaus Steiermark

Free entry!

FOR A BETTER FUTURE FOR ALL!

More Infos: https://solidarischessalzburg.at/en:alternativgipfel

 

15.09.2018 | 13:30 Uhr

Gegen die EU der Banken und Konzerne – für ein solidarisches, ökologisches und demokratisches Europa

Seit 1. Juli 2018 hat die österreichische Regierung die Ratspräsidentschaft der EU. Unter ihrem Vorsitz findet am 20. September ein Gipfeltreffen europäischer Staatschefs in Salzburg statt. Die ÖVP-FPÖ-Regierung richtet diesen Gipfel propagandistisch auf die Abschottung gegenüber „unerwünschter Migration“ aus. Zugleich greift sie zahlreiche soziale und demokratische Errungenschaften an.

Hand in Hand flexibilisieren die nationalen Regierungen und die EU die Arbeitszeiten, verschärfen die Konkurrenz zwischen den Lohnabhängigen und bauen die Sozialversicherungen so um, dass sie für Finanzunternehmen als lukratives Anlagefeld dienen. Diese Politik nimmt bewusst eine weitere Zerstörung der Umwelt in Europa und anderswo auf der Welt in Kauf.

Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative führt am 15. September eine öffentliche Konferenz mit internationaler Teilnahme durch. Fachleute und Aktivist*innen aus sozialen Bewegungen und Gewerkschaften aus mehreren Ländern Europas stellen ihre Erfahrungen und Konzepte vor. In Arbeitsgruppen und zwei Plenumsveranstaltungen diskutieren wir über Widerstandsperspektiven gegen die unsoziale Politik der EU und der Regierungen.

Mit dieser Konferenz wollen wir dem sozialen Widerstand gegen die EU der Banken und Konzerne und alternativen Konzepten eine Stimme verleihen. Wir wollen das Europa von unten stark machen und Ansätze eines solidarischen, ökologischen und demokratischen Europas aufzeigen.

So wie wir die EU grundsätzlich in Frage stellen, so erteilen wir jeder Form von Nationalismus oder national beschränkten Antworten eine Absage. Wir wollen die Umrisse einer ökosozialistischen Übergangsstrategie anhand konkreter Vorschläge sichtbar machen. Dabei verbinden wir lokale, nationale, transnationale, europäische und globale Perspektiven.

Hier ist das Programm: http://www.aufbruch-salzburg.org/konferenz-alternativen-zur-eu/

 

14.09.2018 | 14:00 Uhr

SOZIALE GRUNDRECHTE IN EUROPA! UND IN ÖSTERREICH? (14.9.2018)

Veranstaltung von arbeit_plus, Forum WLH Wohnungslosenhilfe & Lebenshilfe Salzburg

Als Anregung für das EU-Ratstreffens am 20.9.2018 bereiten wir Themen für die Weiterentwicklung der EU als Sozial- und Bildungsunion auf und diskutieren die „EUROPEAN PILLAR OF SOCIAL RIGHTS“, welche aber von der österreichischen Ratspräsidentschaft nicht berücksichtigt wird. Das betrifft insbesondere den Stellenwert sozialer Grundrechte wie Recht auf Arbeit, Inklusion, Sozialschutz und Gleichbehandlung. Aus Brüssel werden die Abgeordneten Joe Weidenholzer (SPÖ) und Michel Reimon (GRÜNE) sowie Freek Spinnewijn (FEANTSA) teilnehmen.

In der Europäischen Sozial-Charta sind differenzierte Leitsätze und Rechtsbestände ausgearbeitet, die auch von Österreich ratifiziert wurden. Allerdings hat Österreich einzelne Bestimmungen dezidiert ausgeklammert. Demgemäß verweigert Österreich individuell einklagbare Grundrechte auf Arbeit, auf Schutz vor Armut, Ausgrenzung und Wohnungslosigkeit sowie auf Wohnen.

Diese für eine soziale Gesellschaft überaus wichtigen Themen werden in den 3 Dimensionen der „EU-Säule sozialer Grundrechte“ aufgegriffen, die von EU-Kommission und EU-Parlament im November 2017 im Sinne einer Absichtserklärung veröffentlicht wurde: https://ec.europa.eu/commission/priorities/deeper-and-fairer-economic-and-monetary-union/european-pillar-social-rights/european-pillar-social-rights-20-principles_de

Diese drei Dimensionen sind:

Chancengleichheit und Arbeitsmarktzugang Faire Arbeitsbedingungen Sozialschutz und soziale Inklusion

WAS HEIßT DAS FÜR SALZBURG BZW. ÖSTERREICH?

Wir wollen einen Bogen zwischen Themenwahl und Intensität der Bearbeitung auf Europäischer Ebene und der nationalen Wirklichkeit von Sozialabbau, Aushöhlung des Arbeitsrechts, Gender Pay Gap, etc. spannen. So sollen Perspektiven einer Politik und Öffentlichkeit von unten sichtbar gemacht werden - nach dem Motto: Wir greifen Themen auf, die für alle wichtig sind!

In einem „World Café“ diskutieren wir das Recht auf Arbeit (Peter Ruhmannseder/Judith Pühringer), auf Wohnen (Heinz Schoibl), Inklusion (Karin Astegger) sowie Gleichstellung (Frauenrat Salzburg). Auf Grundlage der Gemeinwohlökonomie (Franz Galler) erarbeiten wir Vorschläge und Empfehlungen für eine soziale, ökologische und solidarische Politik. Begleitet wird das Programm mit Kurzlesungen von Autorin Petra Nagenkögel.

MODERATION:

Dagmar Baumgartner, bePart, Salzburg

Wann: Freitag, 14.9.2018, 14.00 – 19.00 Uhr Wie: Vorträge, Worldcafé, Kurzlesungen Wo: Tribühne, Salzburg Lehen, Tulpenstraße 1

 

13.09.2018 | 19:00 Uhr

FLUCHT NACH EUROPA - MITTELMEER UND MENSCHENRECHTE (13.9.2018)

Noch immer sterben tausende Menschen im Mittelmeer. Mehrere NGOs versuchen möglichst viele Menschen aus Seenot zu retten. Doch statt ihnen zu danken, werden sie zum Spielball der großen Politik: Wer rettet, schreckt nicht ab. Wer rettet, beteiligt sich nicht an der Festung Europa.

In seinem Fotovortrag schildert Erik Marquardt die Situation auf hoher See und anderswo: Wo kommen die Menschen her? Warum setzen sich so viele Menschen auf seeuntüchtige Boote? Wie ist die Situation auf anderen Fluchtrouten?

REFERENT:

Erik Marquardt

Wann: 13.9.2018, 19.00 - 21.00 Uhr Wie: Fotovortrag Wo: Tribühne, Salzburg Lehen, Tulpenstraße 1

 

13.09.2018 | 17:00 Uhr

Veranstaltung von Amnesty International im Rahmen des Alternativ-Gipfels

Menschenrechtsbildung zielt darauf ab, einen Beitrag zur Etablierung einer Menschenrechtskultur in Europa und der Welt zu leisten. Durch „Wissen, Fähigkeiten und Haltung“ gelingt es, Menschenrechte spürbar zu machen, das ermutigt aktiv zu werden. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sich gestärkt für die eigenen und die Rechte der anderen einsetzen.

Eine Aufgabe, die gerade in aktuellen Zeiten, wo es scheint, dass Menschenrechte ihren Stellenwert verlieren und ihnen nicht der nötige Schutz zukommt, mehr als notwendig ist. Beispiele der praktischen Menschenrechtsarbeit und der Menschenrechtsbildung zeigen, wie wirkungsvoll die Macht der Menschenrechte positive Veränderung bewirken kann.

REFERENTIN:

Gudrun Rabussay-Schwald, Amnesty International Österreich

Wann: 13.9.2018, von 17.00 - 18.30 Uhr Wie: Vortrag, anschließend Diskussion Wo: Tribühne, Salzburg Lehen, Tulpenstraße 1

Im Anschluss ab 19:00 gibt einen Fotovortrag von @Eric Marquart zum Thema Flucht nach Europa - Mittelmeer und Menschenrechte!

 

20.09.2018 | 17:00 Uhr

Das Soli.Cafe macht für euch die Bar, es gibt alle üblichen Getränke

Das Bündnis „Solidarisches Salzburg“ plant aus Anlass des informellen Treffens der Staats- und Regierungschef*innen am 20.9.2018 in Salzburg für die Woche vom 13.-20.9.2018 einen Alternativ-Gipfel und will einen diskursiven und aktiven Gegenpol zu diesem sicherheits- & Grenzen-dicht-fokussierten Gipfel der EU-Chef*innen realisieren.

Schlafplatzbörse: hier

MOTIVATION EINE BESSERE ZUKUNFT FÜR ALLE.

Am 20. September findet ein Gipfeltreffen europäischer Staatschef*innen in Salzburg statt. Die ÖVP-FPÖ-Regierung stellt diesen Gipfel unter die Leitsätze ihrer Politik der „inneren Sicherheit“ und der „Bekämpfung der illegalen Migration“. Im Vordergrund stehen die geplante Abschottung Europas gegenüber unerwünschten Menschen und die Verschärfung von sozialer Kontrolle und Disziplinierung.

Tenor der innenpolitischen Aktivitäten und Vorhaben der konservativen und reaktionären ÖVP-FPÖ-Regierung ist der Rückbau von gesellschaftspolitischen Errungenschaften in den Bereichen Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit und demokratische Teilhabe. Sie setzt alles daran, den Wünschen der Industrie (Streichung des Kumulationsprinzips) und der Finanzwirtschaft (Öffnung wichtiger gesellschaftlicher Bereiche, z.B. ORF, AUVA, etc., für Investition und Profitmaximierung) zu entsprechen.

Damit unterstreicht Österreich zentrale Schwerpunkte der EU, die weitgehend ähnliche Ziele verfolgt. Um die in den letzten Jahren ins Stocken geratene Kapitalverwertung zu befeuern, greift die EU – im Verbund mit den nationalen Regierungen – zu immer unsozialeren Maßnahmen: Sie versucht, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren und zu verlängern, die Konkurrenz unter den lohnabhängigen Menschen zu verschärfen und die Sozialversicherungen so umzubauen, dass sie für Finanzunternehmen als lukratives Anlagefeld dienen. Anstelle eines Ausbaus von sozialen Grundrechten werden Profitinteressen bedient und die ohnehin schon weit fortgeschrittenen Zerstörungen der Umwelt in Europa und auf der ganzen Welt in Kauf genommen.

Wir widersetzen uns dieser Politik und fordern soziale, solidarische und ökologische Initiativen:

  • Gewährleistung umfassender sozialer und politischer Rechte für die Menschen in Europa und andernorts
  • Sicherung von Frieden und Abrüstung
  • Einrichtung legaler Flucht- und Migrationswege und Förderung der Integration von
  • Schutzsuchenden (u.a. Zugang zu Bildung und Erwerbstätigkeit)
  • existenzsichernde Mindestlöhne und faire, existenzsichernde Transferleistungen (Mindestsicherung, Ausgleichszulagenrente etc.)
  • Arbeitszeitverkürzung (30 Stunden sind genug!)
  • Bekämpfung von (Langzeit- und Alters-)Arbeitslosigkeit
  • offene Zugänge zu Bildung, sozialer, kultureller und demokratischer Teilhabe
  • ökologischer Umbau der Industrie und Ausbau des öffentlichen (Nah-)Verkehrs.
 

23.08.2018 | 00:00 Uhr

Das SoliCafe geht in die Sommerpause.

Erholt euch gut. Schönen Sommer.

Euer Soli.Cafe Team

 

06.07.2018 | 17:00 Uhr

Liebe Leute, wir machen Sommerpause, am 06.07.18 öffnen wir das letzte Mal und alles muss raus, also kommt vorbei, unsere Getränke:

  diverse Kaffeevariationen [Cafe Libertad Hamburg]
  Kakao
  Alkoholfreies Bier
  selbstgebraute Mate
  1l Saft im Krug
  Tee aus dem Samovar
  Bier [Augustiner]
  Radler
  Wein [weiß und rot, auch gespritzt]

Ausserdem wir es natürlich wie immer was zu Essen geben.

Wir freuen uns auf euch, Euer Soli Team

 

30.06.2018 | 20:00 Uhr

Zwei Zeitschriften treffen aufeinander – nicht im Wettstreit, in Freundschaft. Vereinendes steht im Vordergrund, so auch diesmal mit der neuen Literaturzeitschrift aus Hamburg und ihren Autor*innen Melanie Khoshmashrab und Andreas Reichelsdorfer – beide haben auch schon beim mosaik veröffentlicht. Lokale Unterstützung kommt von Lisa-Viktoria Niederberger, die ihr neues Buch ‚Misteln‘ vorstellen wird, und Martin Peichl, der die aktuelle mosaik26 repräsentiert und erstmals in Salzburg zu erleben sein wird.

Johannes Mayer begleitet mit gefühlvollen Songs auf Gitarre und Ukulele.

tau – zeitschrift für literatur ist eine Hamburger Neugründung. Mit ihrer Erstausgabe akute langwaffen ist sie auf Lesereise. Es gibt Texte, Bildende Kunst, liebenswürdige Autor*innen, Musik, Sprache & Übersetzung. Denn man tau!

Mit:

Melanie Khoshmashrab
Lisa-Viktoria Niederberger
Johannes Mayer
Martin Peichl
Andreas Reichelsdorfer
 

20.06.2018 | 20:00 Uhr

Zum Weltflüchtlingstag am nächsten Mittwoch, 20. Juni, laden wir herzlich zum Überraschungs-Filmabend im Soli.Cafe ein. Wir nehmen den Tag zum Anlass, um uns die Lebensrealität von Menschen, die auf der Flucht sind, näher anzuschauen. Denn in den Medien und in politischen Debatten wird leider oft ein populistisches, verachtendes Bild von Geflüchteten gezeichnet. Mit der Wirklichkeit und den Erfahrungen von Geflüchteten hat das oft wenig zu tun. Wir laden dazu ein, gemeinsam einen Überraschungsfilm zum Thema Flucht und Hilfe zu schauen und im gemütlichen Rahmen darüber zu diskutieren.

Alle Interessierten sind willkommen, egal woher sie kommen.

Wann? Mittwoch, 20. Juni 2018, 20 Uhr Wo? Soli.Cafe, Schallmoser Hauptstraße 31, Salzburg

Schon vor Veranstaltungsbeginn gibt es ab 17:00 Uhr die Möglichkeit, nach dem Pay-as-you-wish-Prinzip etwas im Soli.Cafe zu essen und an einem kostenfreien Kurs zu kurdischem Tanzen teilzunehmen.

Veranstaltet vom Soli.Cafe und den Studienvertretungen Doktorat KGW und Politikwissenschaft der ÖH Uni Salzburg

 

06.06.2018 | 20:00 Uhr

Als quasi Vorband, wird im Soli.Cafe getanzt, der kurdische Rundtanz wird uns gezeigt.

Corey Dolgon is an american singer/songwriter and political activist who has performed singing lectures and concerts around the world. Come and listen to folk, blues, country and popular music but be prepared to sing along as well. Lyrics and solidarity provided

 

16.05.2018 | 19:00 Uhr

Bei der Salzburger Landtagswahl vor gut zwei Wochen haben sich viele Menschen für eine linke Alternative eingesetzt und KPÖ PLUS unterstützt: AktivistInnen, die Plakate und Flyer verteilt haben, all jene, die mit ihrer Unterschrift den Wahlantritt ermöglicht haben, und viele UnterstützerInnen, die mitgemacht und zur Kampagne beigetragen haben. Gemeinsam ist es gelungen, erstmals auch im Flachgau anzutreten und landesweit an Zustimmung zu gewinnen.

Dafür wollen wir DANKE sagen.

Wir laden alle UnterstützerInnen und auch SympathisantInnen zu einem gemeinsamen, gemütlichen Abend am Mittwoch, 16. Mai, ab 19 Uhr im Soli-Café ein. Es gibt günstige Getränke, eine Kleinigkeit zu essen, feine Musik und einen Ausblick, wie es mit KPÖ PLUS weitergeht, insbesondere in Bezug auf die aussichtsreiche Gemeinderatswahl im März 2019 in der Stadt Salzburg.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf dein Kommen! :)

 

07.05.2018 | 19:00 Uhr

Paula und Sergio aus der Organisation Pumarejo (Sevilla) präsentieren uns Ausschnitte aus diesem selbstorganisierten, autonomen, gemeinnützigen Wohnraum- und Stadtteilgestaltungsprojekt mitten in Sevilla. Wohnprojekt, Nachbarschaftnetzwerk, Vereinssitz, alles hat Platz unter einem Dach. Der Abend bietet Gelegenheit zum kennenlernen, austauschen, diskutieren und neugestalten….. :)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Centro Cultural Adelante mit der FH Salzburg Studiengang Soziale Arbeit und soli.cafe.

Paula y Sergio del Pumarejo (Sevilla) nos visita y presenta su trabajo como organización vecinal autónoma, autoorganizada y solidaria. El projecto abarca tanto aspectos de vivienda como de barrio, red de vecinos, asociaciones, todo eso y más tienen lugar en el Pumarejo. Les ofrecemos una charla con la oportunidad de conocer el projecto, intercambiar experiencias, discutir y re-crear……. :)

Este evento es una cooperación de Centro Cultural Adelante y la FH Salzburg Trabajo Social y soli.cafe.

 

04.05.2018 | 19:00 Uhr

Obwohl oder weil ich ein Kind kommunistischer Eltern bin, bin ich ein Linker geworden und habe auch vor, das zu bleiben. Ich bezeichne meine Lieder nach meinem großen Vorbild Walter Mossmann,der leider vor kurzem gestorben ist, als „Flugblattlieder“. Das bedeutet, dass jeder und jede meine Lieder wie Flugblätter behandeln kann, sie weiter verbreiten, ändern, wegschmeißen, einfach, weil sie ja nicht mir gehörten. Ich habe ja die Inhalte nicht erfunden; die sind in der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten entstanden.

Wir haben jetzt die Schnauze voll, es ist genug ihr treibts zu toll. Wir machen da nicht länger mit, nun geht es wirklich hart auf hart. Die Bildung, die wird weggespart, wenn wir nicht aufstehn und uns wehrn. Die Schulen haben zwar kein Geld, sogar das Thermometer fällt, teilt es euch ein, so sagen sie, und nennen es Autonomie. Sprachoffensiv - so gehen wir vor.

 

02.05.2018 | 17:00 Uhr

Liebe Leute,

am 02.05.18 haben wir geschlossen, im Soli.Cafe findet eine geschlossene Veranstaltung statt, bitte an diesem Tag NICHT vorbeikommen. Am Freitag, 04.05 haben wir wieder offen und freuen uns wenn ihr zum Liederabend kommt: https://soli.cafe/veranstaltung:kurt_winterstein._liedermacher_aus_wien.

Euer Soli.Cafe Team

 

01.05.2018 | 11:00 Uhr

Heraus zum 1. Mai 2018.

Wir wollen bunt, laut und divers auf unseren Widerstand auf die Straße tragen. Ein Zeichen setzen gegen den Sozialabbau für mehr Solidarität untereinander.

Bitte bastelt selber Schilder, auf die ihr eure Parole schreibt.

Für Kinder geeignet

 

27.04.2018 | 18:00 Uhr

Was wäre eine Demo ohne Schilder, pointierte Sprüche und lustige Slogans? Für die 1. Mai-Demo in Salzburg, die dieses Jahr unter dem Motto „Solidarität“ steht, findet am Freitag, 27. April, ein Vorbereitungstreffen statt. Dabei laden wir dazu ein, Schilder mit eigenen Slogans und Designs zu basteln, die jede*r dann zur Demo mitbringen kann.

Beim Vorbereitungstreffen geht es auch um den Hintergrund und die Geschichte des 1. Mai als internationalen Tag der Arbeit und der Solidarität. Außerdem gibt es exklusiv schon Musik, die am 1. Mai bei der Demo gespielt wird, und viele andere Songs aus dem Fundus. Für Essen und Getränke ist gesorgt.

Einige Materialien zum Basteln der Schilder sind vor Ort. Gerne könnt ihr noch weitere Materialien mitbringen, z.B. große Kartons, Holzlatten, Stifte, Farben und Klebeband.

Was? Workshop mit Basteln, Diskussion und Musik Wann? Freitag, 27. April, 18 Uhr Wo? Soli-Café

 

25.04.2018 | 19:00 Uhr

Wir starten ein neues Format und das heißt „System Change, not Climate Change Salzburg“ goes Soli.Café!

Die Idee ist, zusammenzukommen, über öko-soziale Themen zu informieren, zu diskutieren und sich auszutauschen. Uns kennenzulernen, einender kennenzulernen, mehr zu werden - weil der Widerstand muss wachsen!

„System Change goes Soli.Café“ soll ab sofort 1 x pro Monat stattfinden. Wir freuen uns über Inputs & Zulauf & Unterstützung: aktion-salzburg@systemchange-not-climatechange.at

Wir werden uns bemühen, dass es auch was frisches zum Essen gibt!

Wer wir in etwa sind: https://systemchange-not-climatechange.at __

An unserem ersten Abend geht es um die Bewegung „No Tap“ im Süden Italiens, die sich vehement dem Bau der Trans Adriatic Pipeline (TAP) von Aserbaidschan nach Italien entgegenstellt. Es geht dabei mal wieder um Profit und den Kampf um Land, die Verteidigung jahrhundertealter Olivenbäume, Trinkwasser und vieles mehr.

Nach einem kurzen Input zu TAP & NO TAP haben wir die Gelegenheit, mit den AktivistInnen von Melendugno (Italien/Lecce) via Skype zu sprechen.

Mehr Infos auch hier: http://defundtap.org/call-out/

 

18.04.2018 | 19:00 Uhr

Du hast die Zunahme von Rassismus, Sexismus und Homophobie satt? Du bist von Schwarz Blau angewidert? Dich nervt das Auftreten von Rechtsextremen? Du willst etwas dagegen unternehmen? Dann schau bei unserer Veranstaltung vorbei!!! In Österreich wird rechtsextreme Politik immer Salonfähiger. Rassisten, Neonazis und Rechtsextreme werden durch die neue Regierung und die Hetze der FPÖ immer selbstbewusster. Auch in Salzburg ist dies immer mehr spürbar. Mit Reinhard Rebhandl kandidiert ein ehemaliger Aktivist der wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung aufgelösten Nationaldemokratischen Partei auf Listenplatz 6. Als Mitglied der Burschenschaft Gothia war er auch immer wieder auf Veranstaltungen mit den Identitären. Damit verschafft die FPÖ wieder einmal einem einschlägigen Rechtsextremisten mit Verbindungen zur neofaschistischen Szene, die Möglichkeit in einen Landtag einzuziehen. Doch dieser Fall ist nur einer von vielen. Von Burschenschaften bis hin zu den Identitären, von Nazihools bis zur Freie Partei Salzburg (FPS) des ehemaligen FPÖ Spitzenkandidaten Karl Schnell: Der Rechtsextremismus treibt auch in Stadt und Land Salzburg an vielen Stellen sein Unwesen. Besonders über die FPÖ sind Verbindungen in die etablierte Politik vorhanden. Doch fühlen sich auch immer Menschen von diesen Umständen angewidert. Die Demonstrationen gegen Schwarz Blau im Dezember und Jänner haben mit rund 800 TeilnehmerInnen gezeigt, dass der Widerstand gegen rechte Hetze, Rassismus, Homophobie und Sexismus großes Potential hat. Nun gilt es ihn vor Ort aufzubauen und zu verankern. Doch wer sind die Rechtsextremen in Salzburg? Welche Verbindungen haben sie? Wem nützt ihre Politik? Und was können wir vor Ort gegen sie tun? Wenn dich diese Fragen interessieren bist du bei uns genau richtig!

 

14.03.2018 | 20:00 Uhr

Buchpräsentation „Vom SS-Ahnenerbe zum Salzburger Museum Carolino Augusteum“ 14.03.2018 | 20:00 - 22:00 | Zum Anlass der Eröffnung der Ausstellung ANSCHLUSS, KRIEG & TRÜMMER – SALZBURG UND SEIN MUSEUM IM NATIONALSOZIALISMUS liest Robert Obermair aus seinem 2016 erschienen Buch Kurt Willvonseder. Vom SS-Ahnenerbe zum Salzburger Museum Carolino Augusteum.

Anfang November 1968 hielt der Salzburger Landtag eine Schweigeminute ab. Man gedachte des kurz zuvor verstorbenen Urgeschichtsforschers, Museumsdirektors und Universitätsprofessors Kurt Willvonseder. 1903 geboren, verblieb er nach seiner Promotion an der Wiener Universität und arrangierte sich in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft vortrefflich mit dem neuen System. Als SS-Offizier in der nationalsozialistischen Wissenschaftsorganisation Ahnenerbe machte er schnell Karriere, sowohl in der Denkmalpflege als auch im universitären Bereich. 1945 aus sämtlichen Ämtern entlassen, war es ihm unmöglich, in Wien erneut Karriere zu machen, in Salzburg hingegen gelang es ihm, wieder zu Amt und Würden zukommen.

Mit Hilfe von Originalquellen aus zahlreichen Archiven versucht der Salzburger Historiker Robert Obermair Leben und Wirken dieser schillernden Forscherpersönlichkeit nachzuzeichnen und zu ergründen, wie die Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten in der Stadt Salzburg vonstattenging.

Die Veranstaltung findet am 14. März 2018 ab 20:00 im Soli.Cafe Salzburg statt.

Eintritt frei!

 
DER WOHLWOLLENDE DIKTATOR

07.03.2018 | 19:00 Uhr

„Ein wohlwollender Diktator unter diesen Umständen“, sagt Norbert Abeles, Protagonist des gleichnamigen Dokumentarfilms, „ist ja das beste. Der nützt die herrschenden Umstände aus zum Wohl des Volkes.“ Was sind das für Umstände? Umstände, wie sie in Malawi, wo Abeles seit mehr als 30 Jahren lebt, vorherrschen: in erster Linie ein Teufelskreis aus großer Armut und geringen Chancen auf Bildung. Umstände, die vom Kolonialismus hervorgebracht wurden und die als dessen Erbe auch nach der Unabhängigkeit des Landes andauern. Was Abeles´ Äußerung so bemerkenswert macht ist, dass sie von jemandem kommt, der selbst vor einer Diktatur fliehen musste. Als Kind jüdischer Eltern wurde er 1938 mit dem so genannten „Kindertransport“ nach Großbritannien gebracht. Seine Mutter ließ er in Wien zurück (sie wurde später von den Nazis deportiert und ermordet), sein Vater hatte sich schon ein Jahr zuvor das Leben genommen. 1956 kam Abeles als Kolonialbeamter im Dienst des britischen Colonial Service nach Afrika, heute wohnt er in Nkhotakota am Malawisee, wo er mit seiner Ehefrau und mehr als zehn Angestellten lebt.

Ein Film von Albert Lichtblau, Bernhard Braunstein und Martin Hasenöhrl AT/FR 2016, 35 min Produktion: schaller08 und supersonicglide

 

04.03.2018 | 17:00 Uhr

Lesekreis: PLUS - Plattform unabhängig & solidarisch

Stürmische Zeiten stehen bevor. Weltweit versinken etablierte Cliquen und Parteien in Bedeutungslosigkeit, während andere förmlich an die Macht katapultiert werden. Scheinbare Selbstverständlichkeiten wie die Sozialpartnerschaft, der freie Hochschulzugang oder das soziale Auffangnetz beginnen zu bröckeln. Bislang konnte aus diesen Entwicklungen nur die Rechte nachhaltig Profit schlagen. In diesen Zeiten scheint es oft, als wäre die Geschichte mit ihren Kämpfen für eine bessere Welt ewig weit entfernt und als ließen sich aus der politischen Theorie der Vergangenheit heute keine praktischen Konsequenzen mehr ziehen. Die Geschichte zu studieren, um die Gegenwart zu verändern, wirkt aussichtslos. Im Lesekreis wollen wir uns mit der Frage auseinandersetzen, was die Geschichte linker Politik für uns bedeutet. Wir möchten die Unterschiede zwischen der politischen Situation der Vergangenheit und heute aufspüren. Wir wollen uns aber auch mit den politischen Kontinuitäten beschäftigen: Was sind die Debatten und Probleme, mit denen die Linke wie in einem Hamsterrad schier endlos konfrontiert ist, ohne dass sich die Möglichkeit eines Ausbruches abzeichnet? Bei alldem steht die Frage im Vordergrund, was sich aus der Vergangenheit als gültige Erkenntnis mitnehmen lässt und welche Erfahrungen wir heute komplett neu machen müssen. Unser Weg im Lesekreis führt uns über die Proteste gegen die brutale Migrationspolitik der EU und die schwarz-blaue Regierung in Österreich um die Jahrtausendwende über die Entstehung der Grünen, die Rebellionen rund um 1968 sowie die Entstehung des Wohlfahrtsstaates hin zur sozialistischen Bewegung der zweiten Internationale. Hier werden wir uns damit beschäftigen, wie die einflussreichen TheoretikerInnen und PolitikerInnen Wladimir I. Lenin, Rosa Luxemburg und Karl Kautsky versuchten, die Situation in der sie gewirkt haben angemessen zu verstehen und daraus die richtigen Schlüsse für ihre Politik zu ziehen. Zum Schluss werden wir das Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx und Friedrich Engels lesen. Mit dieser programmatischen Schrift, die für die historische kommunistische Bewegung einen wichtigen Bezugspunkt darstellte, wollen wir unseren Lesekreis abschließen.

  • 5. November: Bei dieser ersten Einheit werden wir die Reader verteilen und einen Blick auf Programm und Zweck dieses Lesekreises werfen.
  • 19. November:
  • * Stefan Grigat und Simone Hartmann - Anständiger Widerstand (2003)
  • * Fabian Georgi und Bernd Kasparek - Jenseits von Staat und Nation (2009)
  • 3. Dezember
  • * Rainer Trampert und Thomas Ebermann - Die Zukunft der Grünen (1984)
  • *Theodor W. Adorno - Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft (1968)
  • 17. Dezember
  • * Johannes Agnoli - Transformation der Demokratie (1968)
  • 7. Jänner
  • * SPD - Godesberger Programm (1959)
  • *Max Horkheimer - Autoritärer Staat (1940/42)
  • 21. Jänner
  • * Wladimir I. Lenin - Staat und Revolution (1917)
  • 4. Februar
  • * Rosa Luxemburg - Massenstreik, Partei und Gewerkschaften (1906)
  • *Rosa Luxemburg - Nach dem Jenaer Parteitag (1913)
  • 8. Februar
  • * Karl Kautsky - Der Weg zur Macht (1909)
  • 4. März
  • * Karl Marx und Friedrich Engels - Manifest der Kommunistischen Partei (1848)
  • Noch fragen? Email-Adresse: gruberdo[at]gmx.at
 

28.02.2018 | 18:15 Uhr

Achtung Achtung!!! Diesmal zeigen wir den Film nicht im Volksheim wie gewohnt, sonder bei Solicafé ¡Atención, atención! Esta vez la peli no la ponemos en Volksheim como siempre sino en Solicafé

Flores de otro mundo ist der zweiter Film von von einer Reihe von Filme, die eine Frau als Regisseurin haben. Wir bereiten uns schonmal vor, auf den internationalen Tag der Frau in März

Egal ob du schonmal bei uns warst oder ganz neu bist, wenn du Kino und/ oder Spanisch magst wirst du diese Aktion lieben!

Wir schauen Filme auf Spanisch mit sozialer Thematik. Verbring mit uns einen entspannenden Abend, bei dem du nicht nur gute Filme geniessen kannst, sondern auch deine Eindrücke, Erfahrungen und Informationen zu den verschiedenen Themen der Filme in Deutsch und Spanisch austauchen kannst.

Nächsten Termin ist am Mittwoch 28.02 bei Solicafé in der Schallmooserhauptstrasse 30.

18:00- Fingerfood und gute Musik & Laune 18:30- Filmvorstellung und Diskussionsgruppen (auf DE und SP)

Bei uns kannst du trinken, essen und spenden, so viel wie du magst :)

Nächsten Fim: Flores de otro mundo, von Iciar Bollaín O.V mit deutschen Untertiteln „

Flores de otro mundo es la segunda película de nuestro ciclo de mujeres directoras. Ya nos vamos preparand para el día internacional de la mujer en marzo Hayas o no venido alguna vez a nuestras proyecciones, si te gusta el cine y el español, ¡te encantará esta iniciativa! Vemos películas en español que tratan temas sociales en una velada distendida, donde además de ver buen cine, podrás compartir tus impresiones, experiencias e información sobre los temas que toca cada película en español y alemán.

La próxima cita es el viernes, 28 de febrero en Solicafé Salzburg, en la Schallmooserhauptstrasse, 30.

18:00 – Pica pica y buena música 18:30- Proyección del largometraje y grupos de discusión en ES/DE.

Próxima proyección: Flores de otro mundo, de Iciar Bollaín

 

16.02.2018 | 19:00 Uhr

Burschenschaften gelten als Brutstätte für rechtes Gedankengut und werden gerne von Rechtsextremen, Rechtspopulisten sowie Regierungsangehörigen frequentiert. Welche Burschenschaften es in Salzburg gibt, wie sie sich unterscheiden und wo man sie findet, wird uns Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) näherbringen. Er hat um Thema Burschenschaften promoviert und mit seiner Arbeit eine umfassende Studie zu Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945 vorgelegt. Dank an den Vortragenden und den Salzburger KZ- Verband welcher diesen Vortrag ermöglicht. Bernhard Weidinger: „Im nationalen Abwehrkampf der Grenzlanddeutschen“ – Akademische Burschenschaften und Politik in Österreich nach 1945:

 

12.01.2018 | 16:00 Uhr

Demo: Kürzungen treffen uns alle | Salzburg gegen schwarz-blau
Freitag, 12.01.18 | 18:00 Uhr Salzburg Hauptbahnhof
Ab 16:00 Uhr gemeinsames Sammeln im Soli.Cafe, gemeinsam Theromoskannen auffüllen
Ab 19:30 Uhr hat das Soli.Cafe wieder offen und es gibt warmes Essen

Seit einigen Tagen hat Österreich eine neue Regierung. Innerhalb dieser kurzen Zeit haben wir bereits gesehen, was uns in den nächsten Jahren alles bevorstehen wird: Unter ÖVP und FPÖ drohen massive Einschnitte im Hochschul-, Pensions-, Gesundheits- und Sozialsystem, sowie Angriffe auf die Gewerkschaften und die Schwächung der Arbeiterkammer. Verschlechterungen wie der 12-Stundentag und 1000€ Studiengebühren zeigen: Kurz und Strache planen eine Politik für die Reichen, auf Kosten der breiten Mehrheit und all jener, die es ohnehin schon schwer haben.

Als Auftakt zur Großdemo in Wien am 13.1.2018 rufen wir als breiter Zusammenschluss Salzburger Organisationen und Gruppen zu einer Demonstration gegen die schwarz-blaue Regierung und ihre Politik der Kürzungen auf! Treffpunkt ist am 12.1.2018 um 18:00 Uhr am Südtiroler Platz vor dem Salzburger Hauptbahnhof.

Wir laden alle Interessierten dazu ein, sich an den Protesten zu beteiligen! Komm vorbei und nimm alles mit, was Lärm macht!

  • Nein zu Sozialabbau, Rassismus und Politik für Reiche!
  • Schluss mit der Normalisierung von Rechtsextremismus!
 

17.12.2017 | 18:00 Uhr

Jetzt ist soweit, Uhr umgestellt: Winterzeit, Kinozeit Egal ob du schonmal bei uns warst oder ganz neu bist, wenn du Kino und/ oder Spanisch magst wirst du diese Aktion lieben!

Wir schauen Filme auf Spanisch mit sozialer Thematik. Verbring mit uns einen entspannenden Abend, bei dem du nicht nur gute Filme geniessen kannst, sondern auch deine Eindrücke, Erfahrungen und Informationen zu den verschiedenen Themen der Filme in Deutsch und Spanisch austauchen kannst.

18:00- Fingerfood und gute Musik & Laune 18:30- Filmvorstellung und Diskussionsgruppen (auf DE und SP)

Bei uns kannst du trinken, essen und spenden, so viel wie du magst :)

Nächsten Fim: Conducta O.V mit deutschen Untertiteln „

Ahora sí que sí, hemos cambiado la hora, ya tenemos horarios de invierno, el mment perfecto para ir al cine Hayas o no venido alguna vez a nuestras proyecciones, si te gusta el cine y el español, ¡te encantará esta iniciativa! Vemos películas en español que tratan temas sociales en una velada distendida, donde además de ver buen cine, podrás compartir tus impresiones, experiencias e información sobre los temas que toca cada película en español y alemán.

La próxima cita es el viernes, 17 de noviembre en Solicafé Salzburg, en la Schallmooserhauptstrasse, 30

18:00 – Pica pica y buena música 18:30- Proyección del largometraje y grupos de discusión en ES/DE.

Próxima proyección: Conducta

 

15.12.2017 | 19:00 Uhr

Die FPÖ nennt sich „Soziale Heimatpartei“. Vor allem in Wahlkämpfen tritt sie gern sozialradikal auf. Doch ist der Wahlkampf vorbei, folgt die neoliberale Wirklichkeit.

Der Journalist und Autor Michael Bonvalot zeigt ein für viele unerwartetes Bild der FPÖ – als Speerspitze des Neoliberalismus von ihrer Gründung bis heute. Er zeigt, dass die Einsparungswünsche der FPÖ auf eine völlige Zerschlagung des Sozialstaats hinauslaufen. Im Rahmen unserer Veranstaltung wollen wir mit Michael Bonvalot über sein neues Buch „Die FPÖ - Partei der Reichen“ sprechen, über die möglichen politischen Veränderungen unter einer ÖVP-FPÖ-Regierung und über die Proteste gegen Schwarz-Blau I und in der Zukunft.

Michael Bonvalot schreibt regelmäßig unter anderem für Vice, FM4 und auf seiner Seite Michael Bonvalot - Zwischenrufe

Wir danken der KPÖ+ Salzburg für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung!

 

01.12.2017 | 16:00 Uhr

Maler und Malerinnen in Senegal bieten ihre Bilder zum Tausch gegen selbstgemalte Bilder von MalerInnen hier an. Alle sind willkommen sich an diesen BildFreundschaften zu beteiligen! LOSITO-Bild-Freundschaften: Kulturaustausch mittels Malerei und Förderung der kreativen Kommunikation, öffentliche Malerei- Werkstätten, Ausstellungen und Bildertausch zwischen MalerInnen in Senegal & Gambia und Österreich.

© LOSITO & Assane GNING,Dakar

 

08.11.2017 | 19:00 Uhr

  • Filmabend und Diskussion
 
26.10.17 | 20:00 Uhr

DISRUPT! beschreibt die Versuche, das menschliche Dasein den Anforderungen einer reduktionistischen künstlichen Intelligenz zu unterwerfen. Der Anpassungsdruck des Menschen an die Maschine wirkt bereits jetzt – weit vor einer vollständigen Vernetzung aller mit allem. Das redaktionskollektiv çapulcu dechiffriert diese – oft unhinterfragte – Entwicklung als Angriff auf unsere Autonomie und analysiert seine entsolidarisierende Wirkung. Denn Technologie ist nie neutral, sondern immanent politisch.

Mit Macht vorangetriebene technologische Schübe sind schwer und selten umkehrbar, sobald sie gesellschaftlich erst einmal durchgesetzt sind und der darüber geprägte ›Zeitgeist‹ selbstverstärkend für die notwendige Stabilisierung gesorgt hat. Warten wir, bis sämtliche Erscheinungsformen und Konsequenzen dieses Angriffs auf unsere Sozialität (all-)gegenwärtig geworden sind, haben wir verloren. Es bliebe uns dann nur noch eine Analyse der vermeintlichen ›Entwicklung‹ in Retrospektive.

Ein Gegenangriff auf die Praxis und die Ideologie der totalen Erfassung erscheint deshalb zwingend notwendig. Die Autor*innen plädieren für die Wiederbelebung einer praktischen Technologiekritik zwischen Verweigerung und widerständiger Aneignung spezifischer Techniken.

Homepage: capulcu

 
25.10.17 | 20:00-23:00 Uhr

Liebste Freundinnen und Freunde der Literatur, die Zeit ist reif für eine neue Runde der wohl umtirebigsten Lesereihe Salzburgs. Nach langen Wochen der Sommerpause freuen wir uns, euch wieder einmal ein Hammer-Programm um die Ohren hauen zu dürfen. Diesmal mit Lesungen von und mit:

Franziska Füchsl (Wien)
Vera Sebert (Wien)
Martin Piekar (Frankfurt a. M.)
Felix Schiller (Berlin)

ACHTUNG! Wie so oft bei der Keule haben wir auch diesmal unsere Räumlichkeiten gewechselt. Nach vielen wunderbaren Veranstaltungen in der Academy-Die Werbeagentur mit Bar dürfen wir nun das neu eröffnete Soli.cafe bespielen. Darauf freuen wir uns besonders. auf das Soli.Cafe. Wir freuen uns schon riesig auf unsere Literatinnen und Literaten und vor allem auf euch! Euer mosaik.

 

09.10.2017, 19.00 Uhr

Ende August 2017 wurde im Rheinland gegen den gigantischen, ökologisch und sozial zerstörerischen Braunkohleabbau von RWE protestiert. Rund 6.000 AktivistInnen – darunter auch eine Hand voll SalzburgerInnen - waren angereist, um mittels zivilen Ungehorsam gegen die umweltzerstörende Praxis des Energieriesen vorzugehen. Damit zählen die „Ende Gelände“-Proteste zu den größten Öko-Protesten weltweit. Inzwischen sind die meisten AktivistInnen wieder nach Hause zurückgekehrt. Ein paar Dutzend sind aber geblieben. Sie leben in Baumhäusern im Hambacher Forst bzw. das, was davon noch übrig ist und bewahren den Wald bei Sonne, Kälte & Regen vor der Rodung. „Clumsy“ ist einer von ihnen. Der Umweltaktivist, der schon seit mehreren Jahren im Wald lebt, ist bei uns in Salzburg zu Besuch. Er erzählt uns über seine Form des Protests, die drohende Repression und warum er dennoch weitermacht. Außerdem gibt es Fakten rund um um den Braunkohleabbau.

Eine Veranstaltung von System Change, not Climate Change Salzburg Eintritt frei, Essen & Getränke vor Ort, Spenden willkommen

 

06.10.2017 | 16:00-00:00 Uhr

Musik

  • 18:00 Uhr: Sardar und Martina: Kurdische Folklore
  • 22:00 Uhr: Arbeiter*innen Lieder Band: gemeinsam singen (zuletzt mitgesungen beim 1. Mai 2017):
 

Wiederkehrende Veranstaltungen

Derzeit keine wiederkehrenden Veranstaltungen.

start.txt · Zuletzt geändert: 2019/05/03 14:52 von jo